Wettfahrtleiter Georg Schöfegger nutzte die perfekten Bedingungen des ersten Tages optimal aus und brachte in der Soling-Klasse gleich vier und bei den Contendern drei Wettfahrten in die Wertung. Das legte den Grundstein für ein sportlich extrem spannendes und faires Regattawochenende.Soling: Krimi um den Staatsmeistertitel
Die Qualität der 11 angereisten Soling-Teams aus Österreich und Deutschland war beachtlich. Das Feld war gespickt mit internationaler Klasse: Neben dem amtierenden Vize-Weltmeister Donald Lippert (Deutschland) waren auch der aktuelle WM-Dritte Florian Felzmann und Ex-Europameister Christian Binder am Start.
Entsprechend hart umkämpft waren die insgesamt 8 Wettfahrten. Das favorisierte deutsche Team rund um Donald Lippert zeigte seine Klasse und gewann vier Wettfahrten. Nur einen einzigen Punkt dahinter lauerte Christian Spießberger, der drei Laufsiege einfuhr. Da Lippert die internationale Wertung gewann, wurde es im Kampf um den österreichischen Staatsmeistertitel hauchdünn: Florian Felzmann und Christian Binder schlossen die Regatta punktgleich ab.
Am Ende stand das Podium für die Staatsmeisterschaft fest: Christian Spießberger krönte sich zum Österreichischen Staatsmeister 2026, Silber ging an Florian Felzmann und Bronze an Christian Binder.

Contender: Routinier Wendl behält die Nase vorn
In der Einhand-Klasse Contender kam es zum erwarteten-Duell zwischen dem österreichischen Dauerbrenner Günther Wendl (UYC As) und Felix Krause (DSC) aus Deutschland. Nach 7 packenden Wettfahrten entschied ein winziger Punkt das Duell. Mit einem Gesamtscore von 10 Punkten und zwei Laufsiegen holte sich Günther Wendl denkbar knapp den Sieg in der internationalen Wertung und damit auch souverän den Österreichischen Staatsmeistertitel.
Hinter ihm gab es tolle Platzierungen für die heimischen Segler: Silke Honsek (SAF) sicherte sich den Vize-Staatsmeistertitel, Bronze ging an Klaus Costadedoi (SCAtt).

Melges 24: Team PURE siegt – Nachwuchs überrascht bei Edelweißtrophy
Parallel zu den Staatsmeisterschaften kämpfte die Melges 24 Klasse um die traditionelle Edelweißtrophy. Vier Boote – allesamt unter der Flagge des UYC Wolfgangsee – gingen an den Start und absolvierten das volle Programm von 5 Wettfahrten.
Den Gesamtsieg holte sich souverän das Team PURE um Michael Schineis, das drei der fünf Wettfahrten für sich entscheiden konnte. Die große Überraschung des Wochenendes gelang jedoch auf Platz 2: Matteo Feichtenschlager entschloss sich kurzfristig zur Teilnahme und formte ein schlagkräftiges Nachwuchsteam. Unterstützt von Routinier Georg Stadler segelten die Jugendhoffnungen auf den hervorragenden zweiten Gesamtrang. Platz 3 ging an das eingespielte Team von Norbert Voith.
