Österreich wurde durch das Boot DIAVEL III mit der Crew Martin Lutz/Georg Skolaut/Jörg Moser vertreten, wobei die Mannschaft in dieser Zusammensetzung erstmals gemeinsam segelte. Ein 12. Tagesrang (bei etwas abflauendem Wind) sorgte für Glücksgefühle, mit der Serie 27/21/26/12 belegten die österreichischen Vertreter Rang 21 overall, was Rang 5 in der Corinthian-Wertung bedeutet.
Die Stockerlplätze holten sich SUI 318 Waschkuhn/Ruairidh/Nankin vor JPN 56 Gilmour/Yaji/Gilmour und GBR 819 Diederichs/Negri/Lea. In den Top Ten des Endklassements klassierten sich 9 Nationen!
Peter Gilmour, australischer Segel-Evergreen unter japanischer Flagge unterwegs, ist vierfacher Matchrace-Weltmeister und war bei fünf America’s Cup-Kampagnen engagiert, mit Alinghi gewann er den prestigeträchtigen Cup!
Was mir sonst noch aufgefallen ist:
- das RC verwendete GPS-Tonnen, die gut funktionierten; wie gut diese die Position halten, konnten wir wegen der extremen Bedingungen nicht beurteilen
- dass man Peter Gilmour bei den Bahnmarken nicht zu nahe kommen sollte, frag nach bei Ingo Erlicher (GER) und Jan Eckert (AUS), beide DSQ in der 2. Wettfahrt
- dass der Drachen auch zu viert gesegelt wird
- dass bei derartigen Bedingungen Segelhandschuhe mit offenen Fingern nicht allzu schlau sind, aufgerissene Finger als Andenken an San Remo
- dass bei den besten Crews die Nationalitäten der Segler oft unterschiedlich sind
- dass August Schram als Sieger des Giraglia Race 2019 noch immer über den Bildschirm im Yacht Club San Remo flimmert
- dass der Yacht Club San Remo beim Segleressen durchaus noch Luft nach oben hat
Ergebnisse: www.yachtclubsanremo.it
Photos: Mit freundlicher Genehmigung von Elena Rezina (copyright) und Yachtclub San Remo
www.elrazina.com










